Pestizide machen Bienen orientierungslos

eCard Bienen, Organic Spirit eCard, Grusskarten für alle AnlässePestizide machen Bienen orientierungslos … zum Zeit.de – Artikel

Lt. Zeit.de-Artikel können schon kleine Mengen von Pestiziden das Nervensystem von Bienen beeinträchtigen. Dies zeigt eine neue Studie. Sie stützt Vorbehalte gegen Neonicotinoide im Pflanzenschutz.

Pflanzenschutzmittel beeinflussen die Orientierungsfähigkeit von Honigbienen und anderen bestäubenden Insekten. Schon geringe Mengen verschiedener Pestizide wirken sich auf das Nervensystem der Tiere aus, wie ein Team um den Neurobiologen Randolf Menzel von der FU Berlin im Online-Magazin Plos One berichtet (Fischer et al., 2014). 

Die Forscher untersuchten die Wirkung der beiden derzeit verbotenen Pestizide Imidacloprid und Clothianidin sowie des Pflanzenschutzmittels Thiacloprid.

“Der Befund unserer Untersuchung ist deshalb von allgemeiner Bedeutung, weil der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, den Neonicotinoiden, die das Nervensystem der Insekten beeinträchtigen und sie dadurch töten, kontrovers und heftig diskutiert wird”, betonte Menzel. Die Ergebnisse verstärkten bestehende Vorbehalte gegen die Anwendung der Neonicotinoide im Pflanzenschutz. Allerdings seien die Ergebnisse bislang an einzelnen Bienen gesammelt worden und die Effekte auf ganze Bienenvölker noch nicht untersucht… weiterlesen.

  • Wer Imker, hier speziell Hobby-Imker in der unmittelbaren Nachbarschaft hat, und drumherum ansonsten Chemikalien-versprühende Nachbarn, der weiss, was hier tatsächlich auf dem Spiel steht. Vor allem dann, wenn man selbst zwar kein Hobby-Imker, doch dafür Allergiker ist.
  • Gestern erlebte ich es wieder hautnah. Ich musste mein Bürofenster schliessen, der Chemikaliengestank nahm mir regelrecht den Atem weg. Zwar konnte ich mir an drei Fingern abzählen, welcher Nachbar jetzt schon wieder seinen Rasen und sein Umfeld verseucht, doch um der Erfahrung willen, ging ich in den Garten zum Gartentor. Der Nachbar war nur 10 m entfernt mit seiner Giftspritze unterwegs. Sein Minigarten sieht aus wie eine Patchworkdecke, bisschen grün und weitaus mehr gelbe Flecken, was auf Chemikalieneinsatz hinweist. Ich hielt mir, deutlich sichtbar für ihn, Nase und Mund zu, denn bei dem Gestank kann ich nicht frei atmen. 
  • Jetzt beobachtete ich die ersten Bienen, die quer durch unser Grundstück hindurch zu ihren Bienenstöcken fliegen, oder auch die Wildbienen, die ebenfalls diesen Weg nehmen. Einige Bienen torkelten, fielen zu Boden, krümmten sich wie unter Schmerzen zusammen. Sie versuchten teilweise wieder auf die eigenen Beine zu kommen und den Flügelschlag zu koordinieren, um wieder abheben und weiterfliegen zu können. Es klappte nicht, schon nach wenigen Zentimetern weiterschleppen, begann der Todeskampf von Neuem. Zum Schluss zählte ich 27 sich im Todeskampf befindliche Bienen. Den hochbetagten Nachbarn juckte es nicht, er ist Alkoholiker und frisst 3 x täglich bis zu 10 Tabletten. Seinen eigenen Todeskampf – Krebs – bringt er nicht mit den Chemikalien die er benutzt in Verbindung. Er ist ein Werbe- und Fehlinformationenopfer der niemals zum Umdenken bereit ist. Leider, muss ich sagen, sind die allerwenigsten Menschen jemals bereit, ihre Chemikalienwut mit der schnell voranschreitenden Umweltverschmutzung und –zerstörung in Verbindung zu bringen.
  • Überprüfen Sie selbst einmal, wie viele Chemikalien, von der Kosmetik über Kleidung bis hin zum Auto und der Isolierung unter dem Dach Sie einsetzen!

Hierzu passt auch: Bienen gefährden Hummeln … zum Wissenschaft.de – Artikel 

Besteht für Feldhummeln Ansteckungsgefahr durch kranke Honigbienen? Bienen, Wildbienen und Hummeln sind für viele Nutzpflanzen enorm wichtig. Denn erst sie sorgen dafür, dass deren Blüten bestäubt werden und sich Früchte entwickeln. Doch den wilden Hummeln droht Gefahr – und das ausgerechnet von ihren nahen Verwandten, den Honigbienen. Ein deutsch-britisches Forscherteam stellte jetzt fest, dass Honigbienen ihre wilden Verwandten mit tödlichen Krankheitserregern anstecken können. Sowohl das Flügeldeformationsvirus als auch der krankmachende Einzeller Nosema werden offenbar über die Artgrenze hinweg übertragen. In Grossbritannien sind viele Hummelbestände bereits durchseucht, wie die Forscher warnen.

Das Bienensterben ist inzwischen- leider- nichts Neues mehr. Weltweit kämpfen viele Bienenvölker um ihr Überleben, ganze Stöcke sind plötzlich verwaist. Als Ursache gelten neben den schädlichen Auswirkungen von Pestiziden vor allem zwei Krankheiten: Eine Infektion mit dem Flügeldeformationsvirus (DWV) hat auf erwachsene Bienen kaum Auswirkungen, stört aber die Umwandlung der Larven zur geflügelten Jungbiene. Die Tiere haben verkrüppelte Flügel und sterben. Der parasitische Einzeller Nosema ceranae befällt vor allem Arbeiterinnen und löst Durchfall und schwere Veränderungen der Verdauungsorgane aus. Die Nosemose gilt als häufigste Bienenkrankheit und führt ebenfalls oft zum Tod der infizierten Tiere. Bisher allerdings galten beide Krankheiten als spezifisch vor allem für Honigbienen. Inwieweit sich auch Hummeln und andere Wildbiene anstecken, war weitgehend unbekannt. Matthias Fürst von der Royal Holloway University of London und seine Kollegen haben dies nun an Hummel- und Bienenvölkern in Grossbritannien überprüft.

“Honigbienen teilen ihre Sammelplätze oft mit wilden Bestäuberinsekten, das könnte die Übertragung von Krankheitserregern erleichtern”, erklären Fürst und seine Kollegen. Nach Ansicht der Forscher ist die Übertragung von Krankheiten überall dort, wo Bienenvölker gehalten werden, wahrscheinlich sogar eine der Hauptursachen für den Schwund von Hummeln und andern Wildbienen. Der globale Handel mit Bienenvölkern und kommerziell gehaltenen Hummeln könnte die Ansteckungsgefahr noch verstärken und zur Ausbreitung der Epidemie beitragen. “Die Importe von Bienenkolonien und die Hygiene strenger zu kontrollieren, wäre sinnvoll – ist aber erfahrungsgemäss schwer umzusetzen”, so Fürst und seine Kollegen. Umso wichtiger ist es ihrer Einschätzung nach, zumindest sicherzustellen, dass diejenigen, die mit Honigbienen umgehen, das Wissen und die Methoden beherrschen, um eine Infektion ihrer Kolonien zu erkennen. Das sei der erste Schritt, um die Honigbienen und ihre wilden Verwandten vor der Bedrohung durch diese Krankheiten zu bewahren, so die Forscher. … weiterlesen

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