Wolfs-Studie klärt auf: Rotkäppchen lügt

Wolfs-Studie klärt auf: Rotkäppchen lügt! … zum Grenzwissenschaft-Artikel

Wolf, Wächter, TotemtierGlaubt man den Märchen, dann frisst der böse Wolf am liebsten Zicklein, wehrlose Grossmütter und  rotkäppige kleine Kinder. Seit Jahrhunderten hält sich die Mär vom zähnefletschenden, kinderfressenden Wolf immer noch hartnäckig und die Angst vor’m Wolf geht um. Jetzt räumen Forscher mit den Gerüchten auf: Menschen stehen definitiv nicht auf der Speisekarte, dafür Wildtiere, die sich mit ihm den Lebensraum Wald teilen – ganz selten auch mal Nutztiere, doch nur, wenn diese nicht ausreichend geschützt sind.

Forscher vom Senckenberg-Forschungsinstitut in Görlitz, untersuchten und analysierten zehn Jahre lang insgesamt 2.000 Kotproben von Wölfen aus der sächsisch-brandenburgischen Lausitz. Auf der Speisekarten stehen mehr als 96 Prozent Huftiere, also Rothirsch, Wildschweine. Drei Prozent Hasen,  Schafe, nur sehr selten. “Solange Schafe gut geschützt sind, meiden Wölfe die Gefahr, mit Elektrozäunen oder Herdenschutzhunden in Kontakt zu kommen”, erläutert der Wolfsexperte des Naturschutzbundes “NABU”, Markus Bathen. Dabei reiche schon ein Zaum von 90 Zentimetern Höhe schonvollkommen aus, um entsprechende Herden gut zu schätzen.

Laut Bathen hat sich in den zwölf Jahren, in denen sich Menschen und Wölfe in Deutschland wieder den Lebensraum teilen, “kein einziger Wolf Menschen auf aggressive Art und Weise genähert”. Generell seien Wölfe sehr zurückhaltend und gingen dem Menschen aus dem Wege. Junge Wölfe hingegen sind da schon unbedarfter und ziehen sich erst etwas später zurück.

Tip von Wolfsexperte Bathen: “Begegnet man einem Wolf, sollte man keinesfalls weglaufen, sondern stehen bleiben und beobachten. Wer sich unwohl fühlt, kann einen Wolf leicht vertreiben, indem er ihn laut anspricht, in die Hände klatscht oder mit den Armen winkt. Und vor allem sollte man nicht versuchen, ihn anzufassen oder zu füttern.“ Hunde sollten in bekannten Wolfsgebieten an der Leine bleiben. … weiterlesen.

  • Wir leben seit Jahrzehnten und Jahrtausenden mit Lügen, wie hier der Wolf, der die Grossmutter frisst. Dies waren die ersten Mem-Viren, die den leichtgläubigen und verängstigten Menschen einsuggeriert wurden. Denken Sie hier vor allem auch an religiöse Lügen zum Werwolf bis hin zu Fledermäusen. Wer mit der Natur kooperiert weiss, dass Wölfe, die Natur- und Tierwelt keine wirkliche Gefahr darstellen. Die einzige wirkliche Gefahr für Menschen, sind Menschen, Memetiker, Hysteriker, Fanatiker aus allen Glaubens- und Wissenschaftsbereichen.
  • Der Wolfskult blieb in Namen wie Wolf, Wulf, Wolfram, Wolfgang, Wolfsburg, Wolfstein, Beowulf etc. erhalten.  

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