Bienensterben: Chemiekonzerne verhindern Verbot von umstrittenen Pflanzenschutzmitteln

Bienensterben: Insektengift bis zum bitteren Ende – Chemiekonzerne verhindern Verbot von umstrittenen Pflanzenschutzmitteln … zum Deutsche Wirtschafts Nachrichten-Artikel

Bestimmte Pestizid-Wirkstoffe sollen das Bienensterben vorantreiben, kritisieren Imker und Umweltschützer seit Jahren. Ein EU-weites Verbot scheiterte bisher am Widerstand der Agrochemie-Konzerne. Doch wieder siegte die Lobby in Brüssel, glänzende Profite sind wichtiger als Gesundheit von Mensch, Tier und auch Bienen.

Die umstrittenen Pflanzenschutzmittel enthalten Neonicotinoide, ein hochwirksames syngentachInsektengift. Sie greifen das zentrale Nervensystem von Insekten an und verursachen Lähmungen und Tod. Die EFSA kam bei ihrer Neubewertung von drei Neonicotinoid-Wirkstoffen zu dem Ergebnis, dass diese ein für Bienen nicht akzeptables Risiko darstellen.

Die Deutschen Imkerverbände kritisierten mehrfach die Haltung der deutschen Bundesregierung zu dem Thema. Bundeslandwirtschafts-Ministerin Ilse Aigner stelle sich nach aussen hin gerne als Kämpferin für die Gesundheit der Bienen und der damit verbundenen positiven Folgewirkungen für Umwelt, Artenvielfalt und Landwirtschaft dar. Tatsächlich torpedierten die Beamten im Ministerium aber den Vorschlag der Kommission, so der Imkerbund.

Die mächtigen Lobby-Gruppen der Chemie- und Agrarmittel-Industrie halten an ihrer Rechtfertigung fest: so lange nicht hundertprozentig bewiesen sei, dass die Pestizide eine Gefährdung für die Bienen darstellen, sei ein Verbot unzulässig. So heißt es etwa in einer unlängst veröffentlichten Presseaussendung von Bayer CropScience: „Das Fehlen einer Mehrheit ist eine klare Bestätigung dafür, dass keine überzeugenden Argumente gegen den weiteren Einsatz von Produkten auf Basis von Neonicotinoiden vorliegen.“

Aber die Bienenschützer haben offenbar die Macht der Milliarden unterschätzt: Kein Konzern kann zwei Jahre lang mit weniger Profit leben. Kein Konzern will in Forschung und Entwicklung investieren, um das risikoreiche Zeug endlich aus den Gärten und von den Äckern zu bekommen.

Das Kalkül der Konzerne: Wenn die Bienen in zwei Jahren ausgestorben sind, braucht keiner mehr die Art zu schützen. Das nennt man die Macht des Faktischen. Die ist im Milliarden-Geschäft mit dem Pflanzenschutz todsicher. Artikel weiterlesen

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Rücksichtslosigkeit gegenüber Mensch, Tier und Natur ist die übliche Waffe der Grosskonzerne, unterstützt von der Politik. Das Vorbild hierzu findet sich in der Bibel: Tiere haben keine Seele. Noch in der Antike dagegen verehrte man die Bienenkönigin für ihr kostbarstes Gut – den Honig mit seinen vielschichtigen Heilerqualitäten.

Hier geht es zu wie beim Krebs: Alles andere ist schuld, nur niemals das eigene Gedankengut und der daraus resultierende falsche Lebensstil. Pillen fressen ist immer einfacher, als sich gesundheitsbewusst zu ernähren. Warum sollte der Kranke und Überfette über Gesundheit nachdenken, wenn Ärzte, Apotheker, Chemiekonzerne und Krankenkassen sich um alles kümmern?

Sie sind allergisch (Arztdiagnose Krankheit, Husten, Schnupfen bis Krebs etc.)? Dann vermeiden Sie jede Chemikalie im Körper, auf der Haut, im Haushalt und erst recht im eigenen Gemüsebeet! Wer sich von Freunden und Feinden gleichermassen zu Fehlverhalten animieren lässt, zahlt sein falsches Vertrauen irgendwann mit Siechtumskrankheiten und schmerzhaftem Tod.

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